Beschäftigte begeistern

Steuervorteile nutzen mit der Gehaltsplus-Card

Alle Angestellten freuen sich über mehr Gehalt. Leider greift auch das Finanzamt bei Gehaltserhöhungen ordentlich zu und so bleibt bei davon oft nicht viel übrig. Hier bieten sich andere Instrumente an, um Mitarbeiter zu motivieren. Damit das Gehaltsextra komplett beim Beschäftigten ankommt, gibt es jetzt die Gehaltsplus-Card. Denn bei Sachbezügen profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.


Sachzuwendungen - Was steckt dahinter?

Bis zu 44 Euro pro Monat steuerfrei!

Zuwendungen des Arbeitgebers, die nicht direkt in Euro ausgezahlt werden, sind Sachbezüge. Teilweise gelten sie als Arbeitslohn oder müssen als geldwerter Vorteil versteuert werden, wie die private Benutzung des Dienstwagens. Andere gehören nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn, da diese als Aufmerksamkeit eingestuft werden oder im betrieblichen Interesse übergeben werden.

Sachbezüge sind steuerlich begünstigt – bis zu einer Freigrenze von 44 Euro im Monat. Bis zu diesem Betrag fallen für den zusätzlichen Lohn auch keinerlei Sozialversicherungsbeiträge an. (§ 8 Abs. 2 Satz 9 EStG)

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Sachbezüge?



Anerkennung von Erfolgen
Honorierung überdurchschnittlicher Leistungen (z.B. Projekterfolge, Jahresziele)
Belohnung für besonderes Engagement
Starkes Engagement von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (Überstunden, besondere Projekte), sehr gute Noten bei Aus- und Weiterbildung

Ideenmanagement
Anreiz und Dankeschön für gute Einfälle und Ideen. Für innovative Mitarbeiter.

Ihre Vorteile im Überblick

Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren

Vorteile für ArbeitnehmerVorteile für Arbeitgeber
Gehaltsextra von bis zu 44 Euro monatlichSachzuwendungen an Mitarbeiter sind bis zu 44 Euro pro Monat steuerfrei und sozialversicherungsfrei
Keine steuerlichen Abzüge: „mehr Netto vom Brutto“Sie bieten Ihren Mitarbeitern einen attraktiven Bonus zur stark abgabenbelasteten Barlohnvergütung
Freie Auswahl aus vielen attraktiven Produktwelten mit über 80 attraktiven MarkenTeilzeitkräfte und Mini-Jobber können von den steuerlichen Vorteilen der Gehaltsplus-Card ebenso profitieren
Jeden Monat neu wählen aus Beauty - Bekleidung - Benzin - Lebensmittel und vielem mehrLohnnebenkosten sind für Arbeitgeber und Ihre Beschäftigten niedriger als bei einer traditionellen Lohn- oder Gehaltserhöhung
Einfache und bequeme EinlösungEinfache und bequeme Abwicklung
Gutscheine können auch weiterverschenkt werdenSie binden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stärker an Ihr Unternehmen
Flexibel einkaufen bei den beliebtesten Anbietern Deutschlands - Amazon - zalando - Saturn - Douglas - IKEA etc.Ihr Arbeitgeberimage und die Zufriedenheit / Motivation und Leistungsbereitschaft Ihrer Beschäftigten steigt
Ansparmöglichkeit des Guthabens - so erfüllt die Gehaltsplus-Card auch größere WünscheDas besondere Gehaltsextra wirkt sich positiv auf Ihre Ergebnisse aus

Arbeitgeberfragen

Hintergrundwissen Sachzuwendung

Übersteigt der Wert der Sachzuwendung durch die Gehaltsplus-Card die Grenze von 44 Euro Brutto im Monat, ist die Zuwendung ab dem ersten Cent in vollem Umfang steuer- und beitragspflichtig.

Hinweis: Der monatliche 44 Euro-Sachbezug kann jedoch zusätzlich zum anlassbezogenen 40-Euro-Sachbezug (u.a. Geburt, Geburtstag) gewährt werden.
Der Arbeitgeber muss nachweisen können, wann er den Gutschein überreicht hat: Dabei geht es um den steuerlichen Zufluss des Sachbezugs und damit um das Einhalten der Freigrenze. Die Gehaltsplus-Card ist hier leicht zu handhaben, da die Aktivierung vom Arbeitgeber genau bestimmt werden kann.
Der Arbeitgeber muss Nachweise über die Gehaltsplus-Card, die er an die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen herausgegeben hat, behalten. Alle Sachbezüge – inklusive der ausgegebenen Gutscheine – müssen im Lohnkonto getrennt zum Barlohn eintragen werden (§ Abs. 2 Nr. 3 LStDV). Dies gilt auch dann, wenn die Freigrenze nicht überschritten wird. Erleichterungen für diese Aufzeichnungspflichten können beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.
Die Voraussetzungen für die Handhabung von Warengutscheinen wurden mit der Bundesfinanzhof-Rechtsprechung in 2010 maßgeblich erleichtert (11.10.2010, VI R 21/09, VI 27/09 und VI 41/10). Ob ein Bar- oder Sachlohn vorliegt, entscheidet sich nach BFH-Ansicht nun allein danach, was der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber arbeitsrechtlich beanspruchen kann. Wird also vereinbart, dass der Arbeitnehmer ausschließlich eine Sache beziehen kann und er hierbei kein Wahlrecht hat, sich anstelle der Ware den Barwert auszahlen zu lassen, liegt steuer- und in der Folge sozialversicherungsfreier Arbeitslohn vor. Als zusätzliche Erleichterung hat der BFH entschieden, dass Warengutscheine die bei Dritten einzulösen sind, auch auf einen konkreten Betrag ausgestellt werden dürfen.
Der Gesetzgeber macht die Lohnsteuer- und in der Folge die Sozialversicherungsfreiheit nahezu aller steuerfreien oder pauschal besteuerungsfähigen Zuwendungen von der Voraussetzung abhängig, dass die Leistungen zusätzlich zu der vom Arbeitgeber ohnehin geschuldeten Arbeitsvergütung gezahlt werden müssen( § 3 Nr. 33 EStG i. V. m. R 3.33 Abs. 5 LStR)

„Zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Zusatzleistungen sind regelmäßig nur solche, die der Arbeitgeber erbringt, ohne dass darauf der Mitarbeiter einen Anspruch hat.“ (Bundesfinanzhof-Urteile vom 19.09.2012 VI R 54/11 und VI R 55/11)

Die Finanzverwaltung sieht jedoch die Zulässigkeitsvoraussetzung bereits als erfüllt an, wenn die zweckbestimmte Leistung zum Arbeitslohn hinzukommt, den der Arbeitgeber arbeitsrechtlich schuldet (R 3.33 Abs. 5 S 1 LStR 2011). Hiernach sind nur Gehaltsumwandlungen schädlich und zusätzliche Sachzuwendungen prinzipiell steuerfrei.
Arbeitsrechtlich gibt es die betriebliche Übung. Dies bedeutet, dass regelmäßig wiederkehrende freiwillige Leistungen zu arbeitsvertraglichen Ansprüchen werden können. Regelmäßig wird dies angenommen, wenn der Arbeitgeber über drei Jahre hinweg gleichförmig handelt.

Beispielfall

Lösung nach Bundesfinanzhof (BFH):
Das Tatbestandsmerkmal der Freiwilligkeit ist bei einem Kindergartenzuschuss erfüllt. Nach 3 Jahren Gewährung ist hieraus eine dauernde betriebliche Übung erwachsen. Der Arbeitnehmer hat ab diesem Zeitpunkt einen Rechtsanspruch auf den bisher gewährten Zuschuss. Damit ist nach § 3 Nr. 33 EStG eine Steuerbefreiung nicht mehr weiterhin möglich.

Lösung nach Finanzverwaltung:
Das Tatbestandsmerkmal der Freiwilligkeit wird durch die Finanzverwaltung nicht gefordert.
Weiterhin ist nach ihrer Auffassung das Merkmal „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“ auch dann erfüllt, wenn der Arbeitnehmer arbeitsvertraglich oder aufgrund einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage einen Anspruch auf die Leistung hat. Der Kindergartenzuschuss kann weiterhin steuerfrei gewährt werden.

Tipp: Da die Rechtslage hier nicht eindeutig ist, sollten Arbeitgeber die Übergabe von Sachzuwendungen immer mit einem Freiwilligkeitsvorbehalt verbinden.
Diese Inhalte ersetzen keine Rechtsberatung.

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